RUT FISCHER-STEGE           
Malerin                         

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Biografie: 6.5.1940 Darmstadt. Stud.: 1969-1974 HfG Offenbach/M.;
1976 Studienaufenthalt in USA; ab 1981 künstler. tätig als Freie Malerin.

Mitgliedschaft: seit 1979 BBK Frankfurt e.V.; seit 1981 DAS RAD, Internationaler Zusammenschluß Christlicher Künstler.

Auszeichnung: 1990 Syrlin Kunstpreis Stuttgart.

Arbeitsgebiete: Malerei: Abstrakt, expressiv, teilweise figurativ. Licht und Farbe ist das Thema.

Werkstandorte: Arbeiten in öffentlichem, kirchlichen und privaten Besitz im In-und Ausland, Ankäufe u. a. Stadt Frankfurt, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Leihgaben an Firmen, Schulen, Kirchen.

Einzelausstellungen: u.a. Auswahl von 1991 bis 2007 / Offenbach,Galerie Atelier unterm Dach; / Frankfurt/M., Karmeliter Kloster / Lauterbach (Hessen), Hohhaus Museum / Rockenhausen, Henry-Daniel-Kahnweiler-Stiftung /Schwerin, Galerie im Dom / Frankfurt/M., BBK-Galerie / Bad Segeberg, Ev. Akademie/ Lauda, Fabrikgalerie Dr. Wobser; Galerie Das Auge / Stuttgart, KOK-Galerie / Kitzingen, Bauhaus Galerie.


Auf dieser Website zeige ich fast ausschließlich Aquarelle. Seit Jahrzehnten kam dieses Medium bei mir zu kurz, zu Gunsten großformatiger Acrylbilder.Nun komme ich neu zum Aquarell und seinen vielfältigen Möglichkeiten im kleinen bis mittleren Format.
Meine Darstellungsweise ist die der Synthese und darin voranzuschreiten mein Interesse. Ich will hier kurz erklären, was ich unter Synthese verstehe:
„In der Kunst gibt es zwei Möglichkeiten: Man baut auf und deutet an, oder man zeigt die Welt wie sie wirklich ist.“ (Ramón M. del Valle Indán, spanischer Dramaturg) Es sind also zwei Auffassungen für den Künstler möglich.
1. Er bemüht sich die Wirklichkeit zu malen und beschränkt sich darauf, die Natur und die Farben und Formen des Modells wiederzugeben – möglichst naturgetreu.
2. Er malt die Struktur der Natur und den Aufbau des Modells (z. B. ein Baum) und interpretiertes sie auf seine Weise. Er verändert die Wirklichkeit sogar.
Seit der Renaissance haben sich die großen Meister bemüht, beim Zeichnen und Malen eine Synthese zu erreichen: Sie fassen zusammen und vereinfachen. Velasques, zum Beispiel malte eine Rose mit nur wenigen Pinselstrichen. Einen großen Meister der Synthese, des Vereinfachens, des Erfassens des Wesentlichen finden wir in heutiger Zeit in Oskar Koller.  

Ausstellungsbeteiligungen: u.a. von 1991 bis 2007 / Kunsthaus Wiesbaden /Worpswede, Bernhard-Kaufmann-Preisausstellung / München, Autorengalerie 1 /Rockenhausen, Henry-Daniel-Kahnweiler-Preisausstellung / Frankfurt/M., Galerie der Künstler / Lyon (F): Effectifs de Profil ALS / Berlin, FBK / Bamberg, Villa Dessauer (BBK) / Frankfurt/M., Alpha-Galerie / Erfurt, Galerie Vostry, Deutsche Reining Meisterschaft / München, Kultur Wertraum München „Aufbruch“ (DAS RAD) / Lauda, Kunstpreisausstellung Dr. Wobser / Wertheim, ART-ige Schaufenster, Stadtausstellung und Galerie Convenartis, Lange nacht der Kultur.

Kontakt: E-mail: ru-fi@gmx.de · www.atelier-fischer-stege.de









Diese Art zu malen wurde allgemein bewundert und diente auch den Meistern des Impressionismus als Vorbild. Beim Malen und Zeichnen in der Synthese drückt man sich mit wenigen Pinselstrichen aus. Man verzichtet auf Einzelheiten. Dazu muß man die Augen halb schließen, damit die Details „verschwimmen“ und mit einem dicken Pinsel malen, „um nicht ein Übermaß an Fleiß und Geduld zu beweisen und damit dem rasch gemalten Bild Kraft und Frische zu nehmen“ (J. M. Parramón).
Die Fähigkeit, sich eine andere Vorstellung von dem Motiv zu machen, verdrängt die Wirklichkeit zugunsten des Themas, das der Künstler innerlich sieht. Er entdeckt Verbindungen zwischen der Wirklichkeit und seinen
Erinnerungen. Er untersucht neue Möglichkeiten, ist kreativ. Die Schwierigkeit dieser
Herangehensweise besteht jetzt darin, sich nicht von dem Modell oder dem Motiv, dem Naturgegenstand, überwältigen zu lassen. Man muß versuchen, bei dem inneren Bild zu bleiben, was auch oft dazu führt, daß man sich vom Gegenstand ganz lösen muß. Man malt nicht die Natur ab, in dem man versucht sie auf dem Malgrund zu wiederholen, sondern man malt sein eigenes Bild. So ist das Bild oft „ganz anders“, als der Naturgegenstand beinhaltet aber doch etwas ganz besonders Hinweisendes auf ihn. Die Synthese interpretiert also das Motiv oder Modell nach einer persönlichen Konzeption, im Sinne von verändern, vergrößern, aufwerten, übertreiben, verstärken, verkleinern, entfäben, mildern, verringern, tilgen usw.